Arbeitsweise im Hundetraining

Im Vordergrund meiner Arbeitsweise steht vor allem der Aufbau und die Festigung der Mensch- Hund Beziehung mittels Kommunikationstraining. Das gegenseitige Vertrauen wird gestärkt, die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Hund werden respektiert.

Dabei betrachte ich mich als Ihr Coach, das heißt, ich vermittel Ihnen  das nötige Wissen und gebe Ihnen praktische Anleitungen, damit Sie in Zukunft selbständig mit Ihrem Hund erfolgreich kommunizieren können. Wichtig ist mir, daß Sie Ihren Hund wirklich verstehen lernen und Wege finden Ihren vierbeinigen Kameraden erfolgreich zu motivieren und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Hundeerziehung zu schaffen.

Im Training verwende ich nur Arbeitsmethoden, die wissenschaftlich anerkannt sind und auf der Lerntheorie der Säugetiere basieren.


Lernen mit Spaß und Verstand


Positive Verstärkung

Aus der Verhaltensbiologie weiss man, das Lernen unter Stress und Angst so gut wie unmöglich ist. (Natürlich wird gelernt, denn gelernt wird immer. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das vom Menschen Erwünschte gelernt wird ist eben sehr gering). Ebenso geht es beim Lernen nicht um eine Frage der Dominanz oder Rangordnung, sondern das Individuum lernt, welches Verhalten ihm in der jeweiligen Situation die meisten Vorteile verschafft. Ein Verhalten, welches sich in der Biologie (dem Leben) nicht lohnt, wird nicht mehr ausgeführt.

Als Grundlage zur Hundeausbildung und Verhaltensänderung bediene ich mich deshalb  der positiven Verstärkung. Das bedeutet allerdings keinesfalls den Hund wahllos mit Leckerchen voll zu stopfen oder zu bestechen. Statt dessen soll eine individuelle Motivation für den Hund gefunden werden, mit der dieser in entsprechenden Situationen belohnt werden kann.

Hierbei werden die Emotionen des Hundes geändert :

Lernen ist immer an emotionale Vorgänge gekoppelt. Mit positiver Verstärkung verknüpft der Hund das Gelernte mit  positiven Gefühlen. Das Ergebnis: Der Hund führt das Gelernte gerne aus! Auch bei verhaltensauffälligen Hunden zeigt diese Vorgehensweise große Wirkung.

Positive Verstärkung heißt natürlich nicht, dem Hund keine Grenzen zu setzten. Aber Mittel, die Schmerzen, Angst und Verschreckung zur Folge haben, müssen dafür nicht verwendet werden! Auch Einschränkungstraining, welches mittels positiver Verstärkung aufgebaut wird, ist ein wirksames Mittel im Hundetraining.

Entspannung

Auch Hunden kann man beibringen sich zu entspannen!
Viele Hunde sind in bestimmten Situationen einfach zu erregt (das kann auch freudige Erregung sein), um sich noch konzentrieren zu können oder gar ansprechbar zu sein.
Hier hilft es oft, den Hund durch (zB. konditionierte ) Entspannung wieder auf ein Niveau zu bekommen auf dem er wieder auf uns reagieren kann.



 

Anregungen

Seien Sie aufmerksam und belohnenSie erwünschtes Verhalten, anstatt unerwünschtes zu bestrafen. ("Erwischen Sie Ihren Hund beim Bravsein").

Sagen Sie Ihrem Hund nicht immer was er nicht tun soll, sondern sagen Sie ihm was er stattdessen machen soll.

Nehmen Sie Rücksicht auf die individuelle Stresstoleranz und  Konzentrationsfähigkeit Ihres Hundes.
In manchen Situationen kann Ihr Hund  rein  physiologisch gar nicht gehorchen, ähnlich wie bei Menschen im Stress.

Die Arbeit an der Leine sollte im Idealfall lieber am Geschirr statt am Halsband erfolgen, da dies für den Hund angenehmer und der Gesundheit zuträglicher ist. Das Halsband kann die Atmung erschweren, was wiederum vermehrten Stress zur Folge hat. Auch Schädigungen der Halswirbelsäule sind beim Gebrauch eines Halsbandes bei der Leinenarbeit  (zB. Schleppleine) nicht ausgeschlossen.